Moskito's in Vietnam

Moskitos Vietnam 4/4 – finden Tim in Vietnam super

«Die Moskitos in Vietnam sind wirklich fies. Also so fies, dass ein Moskito es locker mit fünf von unseren europäischen Mücken aufnimmt.»

Blickkontakt meiden. Und auch jegliche sonstigen Berührungen. Denn die Moskitos in Vietnam sind wirklich fies. Also so fies, dass ein Moskito es locker mit fünf von unseren europäischen Mücken aufnimmt. Weil die Erfahrung so grundsätzlich anders ist, als die Zuhause, hier ein paar Informationen:

Eines vorweg: Ihr könnt euren Urlaub nicht nach den Moskitos planen. Im Winter kommen, damit nichts durch die Luft schwirrt? Funktioniert in Vietnam nicht. Die Moskitos sind das ganze Jahr aktiv. Konkret bedeutet das, ihr seid zu keiner Zeit sicher vor den nervtötenden Insekten.

Besonders schlimm ist es aber in der Regenzeit. Hiernach könnt ihr tatsächlich planen – vielleicht bietet sich das ja an. Wo in Vietnam wann Regenzeit ist, unterscheidet sich, da sich das Land in drei Klimazonen aufteilt: Den vietnamesischen Norden, den Süden und Zentralvietnam.
Was Moskitos angeht möchte man die Regenzeit also besser vermeiden. Hier sind die bissigen Weibchen ganz besonders aggressiv. Was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird angezapft. Wobei – die Tierchen können ja auch fliegen… Selbst zwei Paar Socken übereinander helfen in der Regenzeit nicht. Man wird trotzdem gestochen.




Wenn wir von Moskitos sprechen, meinen wir vor allem die Weibchen. Für diese ist das Saugen von Blut unbedingt notwendig, um das Überleben der nächsten Generation zu sichern. Denn nur so kommt es zur Produktion von Eiern. Nektar wie von zuckerhaltigen Pflanzen- oder Fruchtsäften fehlt es am nötigen Eiweiss. Deshalb braucht der Moskito eine tierische oder eine menschliche Nahrungsquelle wie Dich und mich. Hier kommen die Tiere an ihre benötigten Rohstoffe. So sind wir ohne es zu wissen die Spender des Lebens für die nächste Generation Moskitos. Ohne uns fehlt es an den wirklich wichtigen Ressourcen. Wenn also die Menschen weg sind, gibt's vielleicht auch keine Moskitos mehr. Na vielen Dank auch!

Mir ist es wichtig, dass ihr auch mental auf diese Belastung vorbereitet seid. Deshalb machen wir einen kleinen und nicht besonders wissenschaftlichen, dafür aber sehr emotionalen Exkurs: Die Moskitos, die ihr in Vietnam antreffen werdet, sind nicht mit den Mücken vergleichbar, die ihr von Zuhause kennt. Stellt es euch ungefähr so vor: Die kleine süss summende Mücke aus dem Schlafzimmer wird eingefangen. Nach einigen Tests in Laboren wird ihr dann dasselbe Serum injiziert, das einst aus einem Hänfling den Hulk machte.




Aktuelle Studien weisen zudem darauf hin, dass es nicht allzu leicht fallen wird, den gierigen Damen zu entkommen. Sie verwenden nämlich sowohl Geruchs-, wie auch visuelle und thermische Anzeichen, um uns ausfindig zu machen. Den CO2-Ausstoss unseres Atems nehmen die Weibchen auf eine Distanz von 20 bis 40 Metern wahr. Dazu kommt, dass sie schon aus einigen Metern Entfernung die Körperwärme spüren können. Leider ist es unmöglich, den Atem langfristig anzuhalten, dazu die Raumtemperatur anzunehmen und sich gleichzeitig noch unsichtbar zu machen. Das fand Tim im Selbstversuch heraus – man lässt ja nichts unversucht.

So ein vietnamesischer Moskito nimmt es locker mit 5 europäischen Mücken auf. Im Käfigkampf. Auf Leben und Tod. Die Moskitos hier sind rein körperlich viel grösser und robuster. Ausserdem warten sie nach einer Abwehr nicht auf einen weiteren günstigen Moment. Nein. Die Dinger sind im Krieg. Und genau so fliegen sie, unablässig, einen Angriff nach dem anderen.

Folgendes habt ihr euch jetzt vielleicht schon gedacht: Herkömmliche, von daheim mitgebrachte Mittel gegen Mücken werden euch hier nicht viel helfen. Deckt euch da lieber vor Ort mit SOFFELL ein, mit dem Produkt hat auch Tim gute Erfahrungen gemacht.

Bleibt einem also nur übrig, sich gegen die Tiere zur Wehr zu setzen. Am besten macht man das präventiv. Dabei helfen am effektivsten die weit verbreiten, grossen Netze. Ihre Maschen sind kleiner als die fliegenden Albträume. Wichtig hierbei: Das Netz sollte nicht direkt auf der Haut aufliegen. Denn selbst wenn das ganze Ding nicht durchpasst, der Rüssel zum stechen kommt allemal durch die Maschen. Also etwas Abstand einhalten. Wenn das nicht ausreicht oder aus irgendwelchen Gründen gerade nicht möglich ist, hilft Tims Tipp #2: Deckenventilatoren. Die sind gleich mehrfach angenehm. In erster Linie lassen sie einem frische Luft zukommen. Dieses Anblasen sorgt gleichzeitig auch bei den gierigen Fliegerinnen für Turbulenzen. Eine erfolgreiche Landung wird so oft vereitelt, der Luftraum wird etwas sicherer. Touristen haben hierbei aber traditionell etwas weniger Probleme. Die Zimmer der Hotels sind meist bestmöglich geschützt. Und wenn das manchmal bedeutet, dass die wunderschöne vietnamesische Natur durch etwas Feinmaschiges vor dem Fenster ein wenig unkenntlich gemacht wird, dann ist das trotzdem noch besser, als andauernd zerstochen zu werden.




Von speziellen Kleiderordnungen gegen Moskitos hält Tim nicht viel. Dunkle Kleidung soll helfen, und wer es probieren mag, kann und soll das natürlich gern tun. Tim selbst will sich aber nicht das ganze Leben von den Plagegeistern diktieren lassen.

Die Stiche in Vietnam können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Es besteht die Gefahr der Ansteckung bei einem Moskitostich für die folgenden Krankheiten:

– Dengue Fieber
– Malaria
– japanische Enzephalitis

Ein einzelner Stich, oder auch mehrere bedeuten natürlich nicht sofort eine Infektion. Ein weiterer Grund, aufzupassen, sind diese Krankheiten dennoch.

Als kleine anekdotische Evidenz dazu kann Tim persönlich herhalten. Er selbst wurde nämlich schon unzählige Male gestochen, hat aber noch keine einzige Infektion davon getragen. In Vietnam gilt also: Keine Panik, aber eine gesteigerte Vorsicht den Moskitos gegenüber ist angebracht.


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