Geld & Währung
in Vietnam

Geld & Währung in Vietnam 4/4 – finden Tim in Vietnam super

«Ich war noch niemals Millionär…dann warst Du wohl auch noch niemals in Vietnam.»

In Vietnam sind die Verhältnisse zum Geld etwas anders als in Kontinentaleuropa. Daher muss man beim Wechsel und im Umgang mit Geld einige Dinge beachten, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Geld steht in Vietnam in ganz anderen Massstäben da als bei uns. Da es sich um ein Land mit viel Tourismus handelt, muss sich der Tourist hier auch etwas in Acht nehmen. Aber keine Sorge – Tim hat schon so einiges an Erfahrung mit dem Geld gesammelt und stellt euch hier vor, worauf Ihr achten solltet.

Ich war noch niemals Millionär… dann warst Du wohl auch noch niemals in Vietnam. Als Folge einer immensen Inflation ist der vietnamesische Dong (VND), also die Landeswährung, nämlich nicht besonders stark. Etwa 50 USD sind umgerechnet bereits eine Million VND – so einfach ist das mit dem Millionär sein.




Hier und dort kann man auch mit amerikanischen Dollar oder anderen grossen Währungen bezahlen, das ist allerdings sehr unüblich und man sollte sich nicht darauf verlassen. Der VND wird repräsentiert durch neun Scheine: 1.000, 2.000, 5.000, jeweils noch mit dem Faktor 10 und dem Faktor 100 multipliziert. Für die weniger rechenaffinen unter uns heisst das konkret: Es gibt noch 10.000, 20.000, 50.000 sowie 100.000, 200.000 und 500.000 VND-Noten. Münzen gibt es keine. Wäre in diesen Dimensionen vermutlich auch wenig sinnvoll.

Geld kann man in der Bank wechseln. Dazu sollte man aber unbedingt seinen Reisepass dabei haben. Auch wenn man vermutlich direkt einen immensen Stapel Scheine in die Hand gedrückt bekommt, sollte man sich dringend die Zeit nehmen, und vor Ort alles nachzählen. Tim war das am Anfang auch etwas unangenehm. Ist aber sicherlich besser, als später festzustellen, dass Scheine fehlen oder aufgrund von Beschädigungen unbenutzbar sind. Wichtig ist auch, dass man vor Ort nirgends zurück wechseln kann. Tim behält das immer im Hinterkopf wenn er überlegt, wieviel Geld er wechseln soll.
Auch in speziell ausgeschilderten Touristenbüros kann man noch Geld wechseln. Generell gilt: Immer nur an festen Standorten wechseln, damit man zur Not reklamieren kann. Nie bei Privatpersonen wechseln! Auch Tim ist schonmal an Falschgeld geraten.




Die grossen Scheine benutzt man dann am besten in Kaufhäusern, um an mehr kleine Scheine zu kommen. Die sind besser für Strassenhändler, bei denen gibt es mit grossen Scheinen häufig Probleme mit dem Wechselgeld.

Im Hotel sollte man unbedingt den Safe benutzen. Ab und zu hört Tim schonmal, dass im Hotel etwas Geld verschwunden ist. Nicht alles, immer nur 2-3 Scheine in der Hoffnung, dass es nicht auffällt. Das soll auch häufig tatsächlich funktionieren.

Tims Schlusstipp: Wer mal keine Möglichkeit mehr zum Wechseln findet, aber auch kein VND mehr in bar hat, kann häufig mit der Kreditkarte zahlen bzw. sich auszahlen lassen. Man sollte sich allerdings im Vorfeld bei der Bank um anfallende Gebühren informieren.


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